Forscher entwickeln Opensource-Digitalkamera
Marc Levoy, Informatik-Professor in Stanford, erklärt, dass sich viele Funktionen, beispielsweise der Fokus, die Belichtung und der Blitz von der installierten Software kontrollieren lassen. Die so genannte "Opensource-Kamera" basiert auf Linux, dass auf einem Chip von Texas Instruments läuft.
Zu den Funktionen der "Frankencamera", wie sie von den Forschern liebevoll genannt wird, gehören unter anderem integrierte High Dynamic Range Funktionen (HDR) sowie eine Internetanbindung. Zwar findet man dies bereits heute in einigen Kameramodellen, jedoch handelt es sich dabei um Profi-Ausrüstung, die sehr teuer ist. Die Opensource-Kamera dagegen kostet in der Herstellung weniger als 1.000 US-Dollar.
Eine weitere interessante Funktion, mit der die Forscher experimentieren, ist eine Erweiterung der Videoaufnahme. Aufgenommene Videos sollen sich verbessern lassen, indem sie mit hochauflösenden Bildern kombiniert werden. Dazu nimmt die Digitalkamera ein niedrig aufgelöstes Video auf - in festgelegten Zeitabständen wird zusätzlich ein hochauflösendes Bild geschossen. Aus diesen beiden Teilen kann eine Software dann ein qualitativ besseres Video erzeugen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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