Free Software Foundation: Windows 7 in den Müll

Windows 7 Am heutigen Mittwoch will die Free Software Foundation eine Demonstration in Boston abhalten, bei der man Unternehmen davon überzeugen will, Microsofts Windows "in den Müll zu werfen" und stattdessen auf freie Alternativen zu setzen. Neben dieser öffentlichen Ansage verschickt die Vereinigung auch einen Brief an die 500 größten Unternehmen der Welt. Darin werden die Chefs davor gewarnt, dass Windows eine Gefahr für ihr Geschäft ist. Konkret sind die Bereiche Privatsphäre, Sicherheit und Freiheit gemeint.


Plakat der Free Software Foundation

Obwohl diese Botschaft zu einer Zeit verbreitet wird, in der Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 7 auf den Markt bringt, versichert der Executive Director der Free Software Foundation, Peter Brown, dass sich der Protest gegen Microsoft im Allgemeinen richtet. "Jedes Mal wenn Microsoft eine neue Version veröffentlicht, passt dieser Standpunkt sehr gut", erklärte Brown.

Brown hat nach eigenen Angaben eine schwierige Mission, denn Windows 7 schneidet in fast allen Reviews gut ab. Beim Vorgänger Windows Vista war es wesentlich einfacher, die Leute von einer Alternative zu überzeugen, da es oftmals kritisiert wurde.
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