Windows 7: CHKDSK-Bug soll kein Showstopper sein

Windows 7 Microsoft hat Berichte zurück gewiesen, wonach es in der finalen Ausgabe von Windows 7 einen schwer wiegenden Fehler gibt, bei dem der Festplattenprüfer CHKDSK unter bestimmten Bedingungen für einen Absturz des Betriebssystems sorgen kann. In einer Reaktion in einem Weblog erklärte Entwicklungschef Steven Sinofsky, dass man den Fehler bei Microsoft bisher nicht reproduzieren konnte. Außerdem könne man keine erhöhte Zahl von Abstürzen nachweisen, die bei Testsystemen auftreten könnten. Es habe während der Betaphase nur eine entsprechende Meldung eines Testers gegeben.

In diesem Fall habe man gegen den erhöhten Speicherbedarf jedoch nichts unternommen, schließlich sei dies von vorn herein so konzipiert, um den Prüfprozess von CHKDSK unter Windows 7 zu beschleunigen. Das Ganze sei so geplant, dass man den zur Verfügung stehenden Speicher nutze, aber immer 50 Megabyte physischen Speichers frei halte.

Der angebliche Fehler sei deshalb nicht als kritisch zu bezeichnen. Auch handele es sich nicht um einen so genannten "Showstopper"-Bug, der die Veröffentlichung ausbremsen würde, so Sinofsky. Die Bedingungen für einen dringenden Patch seien ebenfalls nicht erfüllt, schließlich gebe es diverse Wege, das Problem zu umgehen und nur wenige Nutzer sind betroffen.

Sinofsky versprach dennoch, dass man das Problem weiterhin unter Beobachtung halten wolle, um gegebenenfalls einschreiten zu können, wenn es nach der Markteinführung von Windows 7 im großen Maßstab auftreten sollte. Grundsätzlich sei der Fehler aber bisher kein ernst zu nehmendes Problem.

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