Browserschmiede Opera will unabhängig bleiben
Man sei besser aufgestellt als je zuvor, so von Tetzchner weiter. Ein Teil dieser Stärke gehe auf den Umstand zurück, dass Opera unabhängig ist und mit jedem zusammen arbeiten kann. Derzeit verlagert sich das Hauptaugenmerk im Bereich der Mobilfunkdienste zunehmend auf die Entwicklung neuer Software und den Zugriff auf das Internet, was für Spekulationen unter Finanzexperten gesorgt hatte, die Opera als mögliches Ziel einer Übernahme handelten, meldet 'eWeek'.
Sollte Opera innerhalb der nächsten fünf Jahre von einem anderen Unternehmen gekauft werden, so sieht von Tetzchner die Gefahr, dass man in seinen Handlungsspielräumen beschränkt wird und nicht mehr die Rolle spielen kann, die Opera in den letzten Jahren einnahm. Das Unternehmen vermarktet sich selbst als Lieferant innovativer Browser und versucht immer wieder gegen angebliche Wettbewerbsverzerrungen durch Microsoft und dessen Bündelung des Internet Explorer mit Windows vorzugehen.
Jon von Tetzchner hat Opera mit gegründet und hält heute noch 14,2 Prozent der Anteile. Er will sich jedoch möglichen Übernahmeversuchen nicht grundsätzlich verweigern, da er nach eigenen Angaben verpflichtet ist, den Interessen der Investoren zu dienen. Gleichzeitig sieht er Opera selbst auch in der Lage, andere Firmen aufzukaufen. Dazu müssten jedoch eine Reihe von Bedingungen voll erfüllt werden, so dass wirklich alles stimmt, erklärte von Tetzchner.
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