Nvidia erhofft sich gute Geschäfte dank Windows 7
Während der Bekanntgabe der Geschäftszahlen erklärte Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang, dass eine der wichtigsten Optionen für künftiges Wachstum der Bereich der grafikspezifischen Anwendungen für Windows 7 ist. Gerade die von ihm "DirectX Compute" genannte Technologie soll dabei als Verkaufsmotor dienen.
Bei dem Ansatz wird die Grafikkarte von bestimmten Anwendungen für die Berechnung großer Datenmengen verwendet, so zum Beispiel beim Bearbeiten von Videos. Auch im normalen Betrieb soll die von Microsoft entwickelte Programmierschnittstelle für die Verwendung des Grafikprozessors einen Schub in Sachen Geschwindigkeit und Leistung bringen.
Einen ähnlichen Ansatz hatte Nvidia bereits für Apples künftiges Betriebssystem Mac OS X "Snow Leopard" angekündigt. DirectX Compute nutzt die CUDA-Architektur sowohl unter Vista, als auch unter Windows 7. Das Ganze funktioniert allerdings nur mit DirectX10- und -11-kompatiblen Grafikkarten.
Wie erwähnt sieht Huang die neue Tegra-Plattform für mobile Geräte als andere große Einnahmequelle für die kommenden Jahre. Der leistungsfähige Multimedia-Chip vereint alle nötigen Komponenten für Smartphones und Media-Player auf einer Platine, darunter auch ein ARM-Kern und eine GeForce-Grafiklösung.
Seit kurzem steht mit dem GeForce Treiber Version 185.85 ein erster offiziell WHQL-zertifizierter Treiber für die Grafikkarten von Nvidia unter Windows 7 zur Verfügung.
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