Windows 7: 'VBootKit' lässt Angreifer den PC kapern
Ihr "VBootkit 2.0" genannter Ansatz verändert im Zuge des Startprozesses einige Dateien von Windows 7, während diese in den Speicher geladen werden, meldet 'NetworkWorld'. Sie nutzen die falsche Annahme aus, dass der Start-Prozess vor Angriffen sicher ist.
VBootkit 2.0 kann nur schwer nachgewiesen werden, weil keine Dateien auf der Festplatte verändert werden. Dennoch stellt der Ansatz nicht unbedingt eine ernste Gefahr dar, da eine Attacke nicht über das Internet möglich ist. Der Angreifer muss stattdessen direkten physischen Zugang zum jeweiligen PC haben.
Bei einem Neustart des jeweiligen PCs verliert der Angreifer zudem die Kontrolle, da die im Speicher abgelegten Daten gelöscht werden. VBootkit 2.0 ist die Weiterentwicklung einer ähnlichen Lösung, die für Windows Vista entwickelt wurde und bereits 2007 zu sehen war. Mit der neuen Version kann sich ein Angreifer höhere Rechte verschaffen, Passwörter zurücksetzen und den PC des Opfers über das Internet steuern.
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