New York plant 4% Sondersteuer auf Downloads
Die Idee stammt von David Paterson, dem Gouverneur des Bundesstaates. Dieser will die zusätzlichen Einnahmen nutzen, um das 15-Milliarden-Dollar-Loch im Staathaushalt zu verringern.
Auch andere Bundesstaaten erheben bereits spezielle Steuern auf bestimmte Inhalte, wie beispielsweise Musik. "Bei uns handelt es sich aber um einen allgemeinen Ansatz, der sich nicht auf bestimmte Inhalte Beschränkt. Es würde jeden Download betreffen", sagte Errol Cockfield, Sprecher des Gouverneurs.
Auch die Porno-Industrie, die inzwischen einen großen Teil ihres Umsatzes im Internet erwirtschaftet, wäre von der Abgabe betroffen. New York gilt als eine ihrer Hochburgen. In dem Bundesstaat befürchtet man deshalb, dass die neue Steuer viele Anbieter dazu bringen würde, ihr Geschäft in andere Bundesstaaten oder ins Ausland zu verlegen. Dadurch würden der Regierung wohl mehr Einnahmen verloren gehen, als hinzukommen.
Aber auch konservative Kreise stören sich wegen der Porno-Branche an den Plänen: "Alles, was man besteuert, legitimiert man auch", so Michael Long , Vorsitzender der New York Conservative Party.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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