ARM: Cortex A9 für deutlich schnellere Smartphones
Das neue Design wird in 32-Nanometer-Verfahren produziert. Bis zu vier Kerne können zusammengeschlossen werden. Speichercontroller, Grafikkerne und verschiedene I/O-Komponenten lassen sich als Zusatzmodule hinzufügen, teilte das Unternehmen mit.
Einer der ersten Hersteller, der die neue Technologie in seinen Produkten einsetzen wird, ist Texas Instruments (TI). Dieser kündigte entsprechende Prozessoren heute auf dem Mobile World Congress in Barcelona an. Die Chips werden als OMAP 4-Plattform vermarktet.
Nach Angaben des Unternehmens sind diese leistungsfähig genug, um Videos in 1080p-HD-Format aufzunehmen oder Abzuspielen und mit 20-Megapixel-Kameras zusammenzuarbeiten. Die Computing-Leistung steige im Vergleich zu den aktuellem OMAP-Chips um das 7-fache, die Grafik-Performance sogar um das 10-fache.
Im OMAP 4 werden dabei allerdings nur zwei Corex A9-Kerne zum Einsatz kommen. Diese arbeiten über symmetrisches Multiprocessing bei Taktraten von über einem Gigahertz zusammen. Samples sollen noch 2009 ausgeliefert werden, die Massenproduktion will Texas Instruments im zweiten Halbjahr 2010 aufnehmen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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