Adobe und ARM bringen Flash auf (fast) jedes Handy
Bereits in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres soll der Flash Player 10 in einer angepassten Version zur Verfügung stehen. Vorerst will man sich auf die Architekturen ARMv6 und ARMv7 konzentrieren, die in den Chip-Familien ARM11 und Coretx-A Verwendung finden. Ein Großteil der derzeit erhältlichen Handys basiert darauf.
Mit den Technologien Flash und AIR will Adobe eine Laufzeitumgebung für multimediale Anwendungen schaffen, die auch über die Plattformgrenzen hinweg funktioniert. Dazu wurde das Open Screen Project gegründet, an dem sich auch ARM beteiligt. Ziel ist es, die Vormachtsstellung im Bereich Web-Video zu verteidigen.
Der Flash Player soll die Hardware-Beschleunigung der ARM-Prozessoren nutzen, um beispielsweise Videos wiederzugeben. Internetseiten wie YouTube könnten dann problemlos auf jedem Handy betrachtet werden. Auch die Chiphersteller Broadcom, Nvidia, Samsung und Texas Instruments sind an dem Projekt beteiligt, da sie Chips auf Basis des ARM-Designs anbieten.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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