Elektronik aus dem Drucker rückt einen Schritt näher
Wie die Forscher im Wissenschaftsmagazin 'Nature' ausführen, werden für die Herstellung elektronischer Bauelemente sowohl positiv leitende Materialien (p-Channel) benötigt, wie auch Stoffe, die Elektronen leiten (n-Channel). p-Channel-Polymere sind bereits umfangreich verfügbar, anders sah es bei ihren Gegenstücken aus.
Deren Herstellung mit den benötigten Anforderungen in Sachen chemischer Stabilität, Betriebstemperatur und Preis war bisher schwierig. Nun habe man aber ein Material gefunden, das unter normalen Umweltbedinungen und in Verbindung mit Gold-Kontakten die erforderliche Leistung bringt.
Das soll nun schon bald einen deutlich breiteren Einsatz der Organic Thin-Film Transistor (OTFT)-Technologie ermöglichen. Dabei werden mit einem speziellen, hochpräzisen Tintenstrahldrucker die elektronischen Strukturen einfach auf einen Layer gedruckt. Verschiedene elektronische Komponenten sollen sich so zukünftig - in ein bis zwei Jahren - deutlich billiger produzieren lassen als bisher.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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