IPTV-Projekt der Telekom droht zum Flop zu werden

Streaming-Dienste Die Deutsche Telekom hat vor einiger Zeit ihr IPTV-Projekt ins Leben gerufen. Nach Berichten der Financial Times Deutschland entwickelt sich das Projekt jedoch alles andere als erhofft und droht nun zu einem Flop zu werden. Hatte die Deutsche Telekom bislang mit 500.000 IPTV-Kunden zum Jahresende gerechnet, muss man diese Zahl nun anscheinend deutlich nach unten korrigieren. Wie die FTD erfahren hat, geht man Telekom-intern bis zum 31. Dezember von nur noch maximal 400.000 Web-TV-Kunden aus.

Um doch noch mehr Kunden für das IPTV-Projekt zu begeistern, möchte man bei der Telekom nicht nur verstärkt Werbung für den Dienst machen, sondern auch technisch das Angebot aufwerten. Seit Montag gibt es beispielsweise einen Festplattenrekorder gratis bei Vertragsabschluss für T-Home-Entertain.

Darüber hinaus kündigte das Unternehmen an, ab dem 1. Dezember 2.500 Webradio-Programme in das eigene Angebot zu integrieren. Kurz darauf soll es darüber hinaus möglich sein, eigene Musik, Fotos und Videos über die Medienzentrale der Telekom auf dem Fernseher anzuzeigen, heißt es.

Mit ihren Problemen im Bereich des Web-TV ist die Deutsche Telekom allerdings nicht alleine. Auch bei den Konkurrenten Hansenet und Arcor scheint sich ITPV zu einem Flop zu entwickeln. Während Hansenet etwa 20.000 Web-TV-Nutzer meldet, sollen es bei Arcor sogar nur "wenige Tausend" sein.
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