Das Konzept des Notebooks feiert 40. Jubiläum

Notebook Das Notebook feiert derzeit so etwas wie seinen 40. Geburtstag. 1968 legte der Alan Kay, Ingenieur am renommierten Forschungsinstitut Xerox PARC, das Konzept für das Dynabook vor. Dieses beschrieb einen tragbaren Rechner mit einem Gewicht von lediglich einem Kilogramm. Dieser sollte vor allem helfen, Kinder an die Computer-Technologie heranzuführen. Zu dieser Zeit waren bestehende Systeme noch klobige Kisten, die mindestens 50 Kilogramm wogen.

Für diese Verhältnisse stellte Kays Konzept eine kleine Revolution dar, auch wenn es mit den damaligen technischen Möglichkeiten noch nicht umsetzbar war. Das Dynabook gilt heute allerdings als Basis für die spätere Entwicklung tragbarer Computer.

Aber nicht nur Notebooks waren die Folge von Kays Konzept. In seinen Grundüberlegungen ging er schließlich davon aus, dass es einen Rechner geben müsste, den nicht nur jeder mit sich führen, sondern auch bedienen kann. Die damals verfügbaren befehlsorientierten Nutzer-Interfaces waren dafür ungeeignet.

Laut Kay brauche man also ein Display mit mindestens einer Million Bildpunkten, auf denen eine grafische Oberfläche dargestellt werden kann. Dies führte im Jahr 1972 zur Entwicklung des Xerox Alto, einem Gerät, dass bereits mit den wesentlichen Bestandteilen der heute bekannten GUIs ausgestattet war.

Da das Xerox-Management zu dieser Zeit völlig auf Kopierer fixiert war, kam der Alto später ebensowenig in den Handel wie viele andere PARC-Entwicklungen. Allerdings durfte sich Apple-Gründer Steve Jobs bei einem Besuch in dem Institut den Alto ansehen, er erkannte das Potenzial und brachte schließlich kurze Zeit später erste Computer mit grafischer Oberfläche auf den Markt.
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