Zuversicht: Intel schert sich wenig um die Finanzkrise
Der Gewinn kletterte den Angaben zufolge in den letzten drei Monaten um 12 Prozent. 2,01 Milliarden Dollar Überschuss wurden demnach erzielt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 1,79 Milliarden Dollar, so der Konzern.
Der Umsatz stieg leicht um 1 Prozent auf 10,22 Milliarden Dollar. Das Geschäft mit dem Netbook-Prozessor Atom und den zugehörigen Chipsätzen hat daran einen Anteil von rund 200 Millionen Dollar, berichtete Intel-Chef Paul Otellini. Demnach gebe es bisher auch keine Anzeichen, dass der Bereich dem lukrativeren Geschäft mit teureren Notebook-CPUs Umsätze stiehlt.
Im laufenden Quartal will Intel einen Umsatz zwischen 10.1 Milliarden Dollar und 10,9 Milliarden Dollar erreichen. Angesichts der Finanzkrise ist diese Prognose recht optimistisch. Otellini merkte aber an, dass es in der gegenwärtigen Situation durchaus zu unvorhergesehenen Absatzeinbußen kommen könne.
Allerdings setzt das Unternehmen auf die Zugkraft der neuen Prozessoren mit Nehalem-Kern. Laut Otellini habe man bereits mit den ersten Lieferungen begonnen. Die formale Markteinführung mit den Verkaufsstart der ersten entsprechend ausgestatteten Computer soll im November erfolgen.
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