Bankensterben lässt Microsoft um Einnahmen fürchten

Wirtschaft & Firmen Microsoft muss wegen der Finanzkrise offenbar um Einnahmen in Millionenhöhe fürchten, schließlich gehören auch viele der nun kurz vor der Pleite stehenden Banken zu den Kunden des Softwarekonzerns. Das Unternehmen mischt sich deshalb nun in die Abwicklung des Bankrotts einer ersten großen US-Bank ein.

Die Redmonder haben ein Gericht im US-Bundesstaat Delaware gebeten, sie über alle Entwicklungen im Prozess der Abwicklung der Insolvenz der Bank Washington Mutual ausführlich auf dem Laufenden zu halten. Damit erhält Microsoft nun alle Benachrichtigungen und Plädoyers vom Gericht zugestellt.

Offenbar geht es um einen Vertrag zwischen Microsoft und Washington Mutual. Die Bank hatte noch 2007 ein Abkommen mit Microsoft zur Bereitstellung von Software geschlossen. Dieses soll einen Wert von fast 40 Millionen US-Dollar haben, die über drei Jahre zu zahlen wären. Microsoft will also sicherstellen, dass die Verträge erfüllt oder zumindest unter positiven Umständen aufgelöst werden.

Microsoft bestätigte, dass man mit der Pleitebank unter anderem Verträge über die Lieferung von Software sowie die Bereitstellung von Beratungsdienstleistungen hat. Washington Mutual hatte schon Ende September Brankrott angemeldet und war einst die größte amerikanische Sparkasse.
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