Apple erhält endlich Patent auf Dock von Mac OS X

MacOS Apple hat nach langer Wartezeit ein Patent auf das in seinem Betriebssystem Mac OS X enthaltene so genannte Dock erhalten. Es hat fast ein ganzes Jahrzehnt gedauert - Apple hatte seinen Antrag schon Ende 1999 beim US-Patentamt eingereicht. Der Mac-Hersteller beschreibt das Dock in seinem Patentantrag als ein "User Interface zur Gewährleistung von Konsolidierung und Zugänglichkeit". Das Patent konzentriert sich auf die Fähigkeit des Docks, Icons auf vorab definierte Maße zu vergrößern, wenn der Maus-Cursor in ihre Nähe kommt.


Außerdem werden die Möglichkeiten zur Neuanordnung der Programmsymbole beschrieben und wie das Dock den Desktop und aktive Fenster überdeckt. Auch die weiteren Eigenschaften wie das Kennzeichnen von laufenden Anwendungen, das Anzeigen von Beschreibungen bei Berührung eines Symbols mit der Maus werden ausführlich erläutert.

Als Anmelder und somit Erfinder des Docks werden Apple-Chef Steve Jobs, Bas Ording und Donald Lindsay genannt. Das Dock steht schon von Anfang an im Mittelpunkt des Bedienkonzepts von Mac OS X, Apple dürfte also auch etwas erleichtert sein, sich seine Idee endlich schützen zu können.

Für Anbieter von Anwendungen wie ObjectDock oder RocketDock, die in Aussehen und Funktionalität stark an das Dock von Mac OS X angelehnt sind, könnte die Erteilung des Patents jedoch Ärger bedeuten. Apple scheut Patent-Streitigkeiten keineswegs, wie die Geschichte bewiesen hat. Auch Dell könnte etwas auf die Mütze bekommen, vertreibt der PC-Hersteller doch mit seinen Produkten ebenfalls ein Mac OS X-ähnliches Dock.
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