Apple mit Drohung gegen Musikverlage erfolgreich
Kaum wurde bekannt, dass die Künstler eine Erhöhung ihrer Einnahmen von 9,1 Cent pro verkauftem Song auf 15 Cent gefordert haben, erklärte man bei Apple, dass man durch diese Regelung Verluste einfahren würde und seinen iTunes-Shop daher in den Vereinigten Staaten schließen müsse, wenn es zu höheren Abgaben kommen sollte.
Die Drohung von Apple scheint die gewünschte Wirkung erzielt zu haben. Wie das Wall Street Journal berichtet, hat das aus drei Richtern bestehende Copyright Royalty Board (CRB) beschlossen, das derzeitige System für Lizenzabgaben bei Musikdownloads für die nächsten fünf Jahre unverändert zu lassen.
Bei Apple zeigte man sich über die Entscheidung des CRB zufrieden. "Wir freuen uns über den Entschluss, die Lizenzabgaben nicht zu verändern", erklärte Apple-Sprecher Tom Neumayr. Mit Lizenzabgaben in Höhe von je 24 Cent auf Klingeltöne, soll es jedoch eine Neuerung im Abgabesystem geben.
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