Deutsche Telekom mit Gewinneinbruch im 2. Quartal

Wirtschaft & Firmen Die Deutsche Telekom hat vor kurzem ihre Geschäftszahlen für das abgelaufene zweite Quartal vorgelegt. Trotz eines Gewinnrückgangs um 34,8 Prozent zeigt sich das in Bonn ansässige Unternehmen weiterhin optimistisch. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal sank der Gewinn der Telekom von 604 Millionen Euro auf 394 Millionen Euro. Der Umsatz gab im Vergleich zum Vorjahr leicht um 2,9 Prozent auf 15,13 Milliarden Euro nach. Einer der Gründe für die schlechten Zahlen ist der schwache Dollar.

Wie das Unternehmen erklärte, sei das sehr gute Ergebnis der erfolgreichen Telekom-Tochter T-Mobile USA durch Währungseffekte verpufft. Ein weiterer Grund für den starken Gewinneinbruch ist der Verkauf von Auslandsbeteiligungen im vergangenen Jahr. Ohne diesen Posten wäre der Gewinneinbruch gegenüber dem Vorjahr nicht so stark ausgefallen, heißt es.

Auch der harte Wettbewerb in Deutschland hat dem Unternehmen zugesetzt. Wie Telekom-Chef René Obermann erklärte, habe man nur durch massive Einsparungen die Verluste eingrenzen können. Auf dem deutschen Markt musste die Telekom dabei erneut einen Rückgang bei Festnetzanschlüssen verbuchen.

Wie der Konzern erklärte, verlor man im zweiten Quartal etwa 653.000 Festnetzkunden. Positiv hingegen hätte sich der Breitbandmarkt entwickelt. Dort konnte man im abgelaufenen Quartal 340.000 Neukunden gewinnen.
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