Deutsche Telekom: Radikaler Netzumbau bis 2014

Wirtschaft & Firmen Wie aus einem Bericht der Wirtschaftswoche hervorgeht, will die Deutsche Telekom bis zum Jahr 2014 einen radikalen Netzumbau durchführen. Dieser könnte unter Umständen jedoch zu Lasten der Konkurrenz gehen. Statt alter Telefontechnik und Kupferkabeln, möchte die Deutsche Telekom ihr Netz modernisieren und in den nächsten sechs Jahren große Teile Deutschlands mit Glasfasertechnik vernetzen. Auch moderne Internetsysteme sollen dann deutschlandweit zum Einsatz kommen.

Wie es heißt, möchte die Telekom dabei auch die traditionelle Telefonvermittlung durch automatische Internettechniken ersetzen. Von derzeit rund 7900 Schaltstellen in Deutschland, sollen nach dem Umbau noch rund 900 übrig bleiben. Alles andere als begeistert ist die Konkurrenz - diese nutzt derzeit rund 4000 Schaltstellen des Bonner Unternehmens.

Sollte die Telekom ihre Pläne also in die Tat umsetzen, könnten Konkurrenten wie Telefónica und QSC, die eigene Leitungen besitzen jedoch die Schaltstellen der Telekom nutzen, ihre Leistungen nicht mehr anbieten. "Die Telekom zieht alle Vorteile aus dem Netzumbau", kommentierte Netcologne-Chef Werner Hanf die Pläne des Unternehmens.
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