StudiVZ wehrt sich gegen Vorwürfe von Facebook

Social Media Erst am Wochenende haben wir berichtet, dass das soziale Netzwerk Facebook eine Klage gegen den deutschen Konkurrenten StudiVZ eingereicht hat. Nun meldet sich auch StudiVZ zu Wort und weist die Vorwürfe von Facebook als absurd zurück. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erklärte Ehssan Dariani, Mitbegründer der deutschen Studenten-Community, dass man weder Aussehen, noch Funktionen und Dienste von Facebook kopiert habe. StudiVZ sei zwar an Facebook angelehnt, die Software hinter der Seite "kann man ja gar nicht kopieren, die muss man selbst schreiben", so Dariani.

Weiter entgegnet der StudiVZ-Mitgründer, dass man die beiden Plattformen nicht mit einander verwechseln könne. "Die Farben unterscheiden sich: StudiVZ ist rot, Facebook ist blau", erklärte er. Wie bekannt wurde, hat StudiVZ bereits am vergangenen Freitag eine Feststellungsklage beim Landgericht Stuttgart eingereicht um feststellen zu lassen, dass die Vorwürfe von Facebook haltlos sind.

"Nachdem es Facebook trotz aufwändiger Bemühungen bisher nicht gelungen ist, in Deutschland Fuß zu fassen, versucht man jetzt offenkundig, den Erfolg von StudiVZ gerichtlich zu behindern", so StudiVZ-Chef Marcus Riecke.

"Facebook war nicht das erste und ist beileibe nicht das Einzige. Mit dem Versuch, StudiVZ durch die Durchführung eines Prozesses ohne Erfolgsaussichten vor einem amerikanischen Gericht zu schädigen, erhebt Facebook im Prinzip den Anspruch auf ein weltweites Monopol bei sozialen Netzwerken."
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Metras Aktienkurs in Euro
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!