'Rettung' von XP: 200000 vergebliche Unterschriften
Bisher haben nach Angaben von Chefredakteur Eric Knorr aber "nur" genau 209.324 Menschen die Petition unterzeichnet. In einem letzten Aufruf an die XP-Liebhaber dieser Welt warb er deshalb erneut um Unterstützung bei der "Rettung" des inzwischen seit 2001 erhältlichen Vorgängers von Windows Vista.
Microsoft-Boss Steve Ballmer habe schließlich zugesichert, dass man auf die Wünsche der Kunden hören werde, wenn die Petition genügend Stimmen sammeln kann. Sollte die 1-Millionen-Marke also in den letzten Tagen vor dem offiziellen Ende des Vertriebs von XP als Retail-Version noch geknackt werden, könne Ballmer dies also wohl kaum ignorieren, so Knorrs Hoffnung.
Er begrüßte ausdrücklich die von Microsoft und einigen Hardware-Herstellern geschaffene Möglichkeit, Windows XP im Rahmen der so genannten Downgrade-Option zusammen mit einem Vista-Computer zu erwerben. Auch die Verlängerung der Verfügbarkeit für die neuen Netbooks und Nettops - billige Computer mit wenig Leistung - sei ein Fortschritt.
Die grundlegende Forderung der "Save XP!" Kampagne bleibe aber, dass Microsoft Windows XP nach dem 30. Juni 2008 "einfach weiter über alle normalen Verkaufskanäle" anbieten soll. Wer die Petition jetzt unterschreibe - und alle Bekannten dazu bewegt, das gleiche zu tun - könne dazu beitragen, das "beste von Microsoft jemals produzierte Betriebssystem" zu bewahren.
Weitere Informationen: "Save XP!" Kampagne
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