Sicherheitssystem für Autos analysiert Kamerabilder
Das System zeichnet durchgängig ein Bild der aktuellen Verkehrssitutation auf. Dafür ist eine Kamera zuständig, die zwischen Windschutzscheibe und Rückspiegel abgebracht ist. Diese zeichnet 30 Bilder pro Sekunde auf, die anschließend von einem Analyseprogramm in der Recheneinheit verarbeitet werden.
Das System erkennt beispielsweise Verkehrszeichen und die darauf festgehaltenen Geschwindigeitsvorgaben. Ist das Auto zu schnell, wird der Fahrer 100 Meter vor erreichen des Schildes bereits gewarnt, dass in Kürze eine geringere Geschwindigkeit vorgegeben ist.
Auch der Verlauf der Straßenmarkierung wird überwacht. Fährt das Auto über die Seitenbegrenzung einer Straße, gibt das Sicherheitssystem visuelle und akustische Warnungen aus. So soll beispielsweise verhindert werden, dass ein Auto beim Sekundenschlaf des Fahrers von der Fahrbahn abkommt.
Vauxhall, eine Tochter von General Motors, will das neue System als Extra für alle neuen Modelle der Insignia-Reihe bereitstellen. Ob auch das deutsche Schwesterunternehmen Opel die Technologie demnächst einsetzen wird, ist bisher nicht bekannt.
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Christian Kahle
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