'Herden' parkender Autos sollen sich selbst bewachen
Das ganze basiert auf der Idee, alle Autos mit versteckten Sensoren und Sendern auszurüsten, so dass sie beim Parken ständig Kontakt miteinander halten können. Stellen dann alle anderen Fahrzeuge fest, dass Eines das Netzwerk für einen bestimmten Zeitraum verlässt oder sich entfernt, wird Alarm geschlagen, wenn der Wagen nicht wie geplant nach dem Parken "ausgeloggt" wurde.
Da in jedem Wagen mehrere Sensoren untergebracht und versteckt sind, deren Position dem Dieb im Normalfall nicht bekannt ist, ist es praktisch unmöglich, das System binnen kurzer Zeit zu deaktivieren. Außerdem soll der Ansatz auch bewirken können, dass Autoalarmanlagen weniger häufig grundlos anschlagen. Der Erfinder hat seine bisherigen Erkenntnisse in einem Forschungspapier (PDF) zusammengefasst.
Durch einen Abgleich der Meldungen der Sensoren zwischen den im Netzwerk verbundenen Fahrzeugen sollen Fehlalarme praktisch auszuschließen. Bei Tests hat sich das System bereits grundlegend bewehrt. Alle "Diebstähle" wurden binnen vier bis neun Sekunden erkannt. Außerdem blieben Fehlalarme, die durch Auswirkungen auf die Signale zwischen den Fahrzeugen im Park-Netzwerk ausgelöst werden könnten, aus.
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