Copyright-Polizei rechtfertigt DoS-Angriff auf Web-TV
Lücke geschlossen, Problem ausgelöst
Als Revision3 dann kurz vor dem berichteten Vorfall eine Lücke schloss, so dass der Tracker nicht mehr für illegale Downloads genutzt werden konnte, löste gerade dies einen Denial-of-Service-Angriff durch MediaDefender aus. Da die Server der Anti-Filesharing-Spezialisten so konfiguriert sind, dass sie Tracker unter Beschuss nehmen, die plötzlich nicht mehr offen sind - weil man davon ausgeht, dass sie nun nur noch illegal genutzt werden - wurden auch die eigentlich legitim genutzten Server von Revision3 attackiert.
Der betroffene Online-TV-Anbieter will nun doch keine rechtlichen Schritte mehr gegen die Urheberrechtswächter einleiten, teilte das Unternehmen mit. Warum man sich zu diesem Schritt entschlossen hat, ist unklar. Das FBI ermittelt jedoch weiterhin, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass MediaDefender mit seinen DDoS-Attacken gegen Gesetze verstößt.
In den USA sind Angriffe auf Computersysteme über das Internet eigentlich illegal. Die Rechtsprechung ist im Fall von Denial-of-Service-Attacken jedoch nicht eindeutig. Die von der Medienindustrie beauftragten Filesharing-Jäger von MediaDefender agieren also selbst in einer Grauzone. Das Unternehmen nutzt nach eigenen Angaben über 2000 Server, die mit einer Bandbreite von insgesamt 9 Gigabit pro Sekunde mit dem Internet verbunden sind.
Die Systeme werden offenbar nicht nur verwendet, um mit Fake-Trackern und Fake-Downloads den Bezug von illegalen Downloads zu erschweren, sondern auch um damit per Datenflut ganze BitTorrent-Tracker aus dem Netz zu befördern, egal ob es sich dabei um legale oder illegale Angebote handelt. Künftig will man immerhin prüfen, ob der jeweils verdächtigte BitTorrent-Tracker möglicherweise doch einem legal operierenden Unternehmen gehört.
Als Revision3 dann kurz vor dem berichteten Vorfall eine Lücke schloss, so dass der Tracker nicht mehr für illegale Downloads genutzt werden konnte, löste gerade dies einen Denial-of-Service-Angriff durch MediaDefender aus. Da die Server der Anti-Filesharing-Spezialisten so konfiguriert sind, dass sie Tracker unter Beschuss nehmen, die plötzlich nicht mehr offen sind - weil man davon ausgeht, dass sie nun nur noch illegal genutzt werden - wurden auch die eigentlich legitim genutzten Server von Revision3 attackiert.
Der betroffene Online-TV-Anbieter will nun doch keine rechtlichen Schritte mehr gegen die Urheberrechtswächter einleiten, teilte das Unternehmen mit. Warum man sich zu diesem Schritt entschlossen hat, ist unklar. Das FBI ermittelt jedoch weiterhin, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass MediaDefender mit seinen DDoS-Attacken gegen Gesetze verstößt.
In den USA sind Angriffe auf Computersysteme über das Internet eigentlich illegal. Die Rechtsprechung ist im Fall von Denial-of-Service-Attacken jedoch nicht eindeutig. Die von der Medienindustrie beauftragten Filesharing-Jäger von MediaDefender agieren also selbst in einer Grauzone. Das Unternehmen nutzt nach eigenen Angaben über 2000 Server, die mit einer Bandbreite von insgesamt 9 Gigabit pro Sekunde mit dem Internet verbunden sind.
Die Systeme werden offenbar nicht nur verwendet, um mit Fake-Trackern und Fake-Downloads den Bezug von illegalen Downloads zu erschweren, sondern auch um damit per Datenflut ganze BitTorrent-Tracker aus dem Netz zu befördern, egal ob es sich dabei um legale oder illegale Angebote handelt. Künftig will man immerhin prüfen, ob der jeweils verdächtigte BitTorrent-Tracker möglicherweise doch einem legal operierenden Unternehmen gehört.
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