Erdbeben in China: IT-Industrie nur gering betroffen

Wirtschaft & Firmen Nach dem verheerenden Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan erwarten die Hardwarehersteller nur geringfügige Auswirkungen auf ihre Produktion. Da die Hardware-Industrie inzwischen fast ausschließlich in China und Taiwan fertigen lässt, sind viele Unternehmen von dem Beben betroffen. Laut asiatischen Medienberichten erwägt der Halbleiterhersteller Intel eine Verlagerung der Produktion von seiner Test- und Fertigungsanlage in Sichuan zu anderen Standpunkten. Außerdem ist von einer Auslagerung der Produktion zu Drittfirmen die Rede. Die Produktion in der Fabrik in Sichuan war nach dem Beben unterbrochen worden.

Zwar sollen die Produktionsanlagen größtenteils erhalten sein, doch da in der Provinzhauptstadt Chengdu die Wasser und Stromversorgung zusammengebrochen ist, kann die Fertigung bisher noch nicht wieder anlaufen. Sollten die Probleme nicht gelöst werden können, muss im dritten Quartal mit geringeren Lieferkapazitäten gerechnet werden.

Beobachter gehen davon aus, dass die Produktion aber recht bald wieder anlaufen kann. Taiwanische Firmen warnten in diesem Zusammenhang davor, die Folgen des Bebens für die Hardware-Industrie zu überschätzen. Sie gehen davon aus, dass nur für kurze Zeit Auswirkungen zu spüren sein werden.

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