Sichere Anmeldung mit Hilfe von 'Tipp'-Fingerabdruck
Neben der Geschwindigkeit fließen auch Rhythmus und die Gewandtheit des Tastaturbenutzers bei der Eingabe mit ein. Die Technologie soll dafür sorgen, dass einige der bei bisher bereits bekannter biometrischer Technologie auftretenden Probleme überwunden werden können.
Der "Tipp-Fingerabdruck" soll dennoch nicht als einzige Identifikationsmethode zum Einsatz kommen, sondern eher als zusätzliche Sicherheitsebene. Gerade der Wegfall von hohen Kosten, wie sie sonst für Fingerabdruck- und Iris-Scanner fällig würden, macht den Ansatz nach Meinung von e-Solutions aber attraktiv.
Das als "Remote Biometric Authentication" bezeichnete System analysiert verschiedene Charakteristika des jeweiligen Tastaturbenutzers. Unter anderem werden Daten zu Pausen, Fehler und Geschwindigkeit gesammelt und ausgewertet, um ein individuelles Profil zu erstellen.
Da es sich "nur" um Software handelt, kann der Ansatz in Verbindung mit jeder beliebigen Tastatur eingesetzt werden. Gerade Unternehmen sollen so sicherstellen können, dass sich ihre Mitarbeiter bei Außeneinsatzen mit maximaler Sicherheit auf den Firmenservern anmelden können.
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