Mobiles Fernsehen: EU macht DVB-H zum Standard
"Das Mobilfernsehen wird sich erst dann in Europa richtig etablieren, wenn die Frage der Technik geklärt ist. Deshalb freue ich über den heutigen Beschluss, den die EU-Kommission in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament gefasst hat und mit dem die EU die DVB-H-Norm als bevorzugte Übertragungstechnik für den terrestrischen Mobilrundfunk festlegt," sagte die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding.
Sie geht davon aus, dass DVB-H bis 2011 mit 500 Millionen Zuschauern ein Marktvolumen von 20 Milliarden Euro erreichen könnte. Durch die Aufnahme in das Normenverzeichnis sind alle EU-Mitglieder verpflichtet, den Standard zu fördern. "Der nächste Schritt zur Umsetzung der EU-Strategie für das mobile Fernsehen umfasst Vorgaben für Genehmigungssysteme und die Förderung von Rechtemanagementsystemen."
DVB-H wird von einigen Unternehmen unterstützt, darunter auch vom finnischen Handy-Hersteller Nokia. In anderen Teilen der Welt, beispielsweise in den USA, China und Japan werden dagegen lokale Standards bevorzugt.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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