Iomega: Windows Home Server zu teuer, unattraktiv
Offenbar läuft das Geschäft mit den Fertig-Systemen aber nicht wie von Iomega erhofft. Laut Medienberichten will das Unternehmen deshalb künftig keine Windows Home Server Systeme mehr anbieten. Hintergrund sollen Probleme bei der Preisgestaltung sein. Angeblich kann Iomega seinen Home Server nicht so günstig anbieten wie erhofft.
Die von Microsoft geschaffenen Vorgaben würden den Bau von günstigen Fertig-Systemen mit Windows Home Server unmöglich machen, so dass man die angepeilte Zielgruppe nicht ansprechen kann, hieß es von Iomega. Durch die Richtlinien würde ein Gerät mit 500-Gigabyte-Festplatte rund 600 Euro kosten, rechnet das Unternehmen vor.
Offenbar sorgt man sich vor allem um den eigenen Profit. Iomega müsste wohl auf einen Teil seines Gewinns verzichten, wollte man den hauseigenen Home Server zu einem niedrigeren Preis anbieten wollen, um die Zielgruppe besser ansprechen zu können. Laut Iomega erschweren die eng gesteckten Vorgaben von Microsoft die Verwendung günstigerer Komponenten.
Es sei nur schwer möglich, alternative Hardwarekomponenten zu verbauen oder Unterscheidungsmerkmale zwischen den eigenen und den Produkten anderer Hersteller zu schaffen, klagte George Melissargos von Iomega gegenüber Personal Computer World. Microsoft sei von der Entscheidung Iomegas, vorerst keinen Home Server anzubieten sehr enttäuscht gewesen.
Melissargos schloss nicht aus, dass Iomega in Zukunft wieder ein Gerät mit Windows Home Server anbietet. Vorerst will man aber lieber mit günstigen NAS-Lösungen auf Basis von Linux Geld verdienen.
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