Microsoft & Yahoo: Angebot als zu niedrig abgelehnt
Yahoo lehnte das Angebot in Höhe von 44,6 Milliarden US-Dollar mit der Begründung ab, dass dieses nicht im Interesse der Aktionäre und des Vorstands sei. Der von Microsoft gebotene Preis sei derzeit zu niedrig, so Yahoo in einer offiziellen Stellungnahme. Man wolle sich nun weiterhin alle Möglichkeiten offen halten, um die Übernahme durch Microsoft zu vermeiden.
Offenbar soll Microsoft sein Angebot aufstocken, um den Aktionären von Yahoo ihre Zustimmung für die Übernahme zu entlocken. US-Medienberichten zufolge, wird ein Kaufpreis pro Aktie in Höhe von mehr als 40 US-Dollar angestrebt. Microsoft hatte ursprünglich 31 US-Dollar pro Aktie geboten - über 60 Prozent mehr als der damalige Kurs.
Seitdem Microsoft sein Übernahmeangebot vorgelegt hat, schoss der Aktienkurs von Yahoo jedoch massiv in die Höhe, so dass er inzwischen nur noch knapp unter dem von den Redmondern offerierten Preis liegt. Zwischenzeitlich hatte er die 31-Dollar-Marke sogar hinter sich gelassen.
Microsoft hat sich bisher noch nicht zum "Nein" auf Seiten von Yahoo geäußert. Der Internetkonzern will laut Medienberichten auch mit AOL über einen Zusammenschluss verhandeln, um Microsoft zu entkommen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Microsoft die Höhe des gebotenen Kaufpreises deutlich aufstocken wird.
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