Microsoft-Aktionäre nicht begeistert von Yahoo-Kauf
Einige Aktionäre stehen dem Geschäft absolut ablehnend gegenüber und machten ihrem Ärger bereits in Briefen an Microsofts Finanzchef Chris Liddell Luft. Robert Olstein, der über rund eine Million Microsoft-Aktien verfügt, ließ Liddell wissen, dass das Unternehmen Yahoo "Sayonara" sagen und sich neuen Zielen zuwenden solle.
Die Redmonder sollten ihr Kaufangebot keineswegs aufstocken, so Olstein. Andere Microsoft-Aktionäre stimmen mit Olstein überein. Die Kritiker wollen vor allem ausführlicher über die Auswirkungen der Übernahme auf die Zukunft des Softwarekonzerns informiert werden. Außerdem fürchten sie, dass der Kauf von Yahoo negative Effekte auf die derzeit guten Geschäftszahlen von Microsoft haben könnte.
Ihre größte Sorge ist eine Verlagerung der Interessen vom bisher wichtigsten Unternehmenszweig - der Entwicklung von Windows, Office und anderen Software-Plattformen - hin zu anderen Geschäftsbereichen, bei denen sie einen weniger gleichmäßigen Fluss der Einnahmen befürchten. Schon als Microsoft seine Spielkonsole Xbox ankündigte, gab es ähnliche Bedenken.
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