Google setzt ab sofort auf einen eigenen Übersetzer
Bisher nutzte Google für die Übersetzung von Webseiten und einzelnen Textpassagen die Dienste von Systran und Babelfish, doch nun hat man sich selbstständig gemacht. Dabei setzt das Unternehmen auf einen neuen Ansatz. Bereits im Internet verfügbare Übersetzungen anderer Texte werden herangezogen, um die Ergebnisse zu verbessern.
Erste Tests haben gezeigt, dass die Qualität noch zu Wünschen übrig lässt, in einigen Fällen sind aber auch brauchbare Ergebnisse geliefert worden. Die so genannte statistische maschinelle Übersetzung nutzt eine große Sammlung mehrsprachiger Dokumente, um so Parallelen zum zu übersetzenden Text zu finden.
Dabei handelt es sich idealerweise um Protokolle oder Verträge großer Organisationen, beispielsweise der EU oder der UN. Forscher gehen davon aus, dass dadurch die Qualität maschineller Übersetzungen deutlich gesteigert werden kann, allerdings muss der Vorrat an Texten entsprechend groß sein.
Weitere Informationen: Google Translate
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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