Sony stellt zweigeteilten Video-Workstation-PC vor

Hardware Seit Jahren gibt es immer wieder neue Designstudien von Computern, die aus mehreren eingeständigen Komponenten zusammengesetzt sind. Erst vor kurzem war ein Microsoft-Wettbewerb zuende gegangen, bei dem module Computer entwickelt werden sollten. Jetzt hat Sony ein neues Workstation-System vorgestellt, bei dem die Hardware tatsächlich in zwei getrennten Gehäusen untergebracht wird. Im Hauptteil wird die übliche Hardware - also Mainboard, Speicher, CPU, Grafikkarte & Co - untergebracht, während es ein separates Gehäuse für Laufwerke gibt.


Sony will mit dem Vaio RM1N, so der Name des neuen PCs, vor allem Kunden ansprechen, die damit hochauflösende Videoinhalte schneiden wollen. Deshalb auch das zusätzliche Laufwerksgehäuse ein Blu-ray-Laufwerk, eine Festplatte und ein Kartenlesegerät stecken. Auch die Leistungswerte fallen entsprechend aus.

Neben einem Intel Core 2 Quad Q6600 Prozessor, dessen vier Rechenkerne mit jeweils 2,4 Gigahertz arbeiten, verbaut Sony mindestens zwei Gigabyte Speicher und zwei im RAID-0-Betrieb konfigurierte Festplatten mit jeweils 500 Gigabyte Speicherkapazität. Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine Nvidia GeForce 8600 GTS.

Sony liefert das System inklusive aller für die Videobearbeitung nötigen Peripheriegeräte und Programme aus. Neben Lautsprechern enthält das Paket auch ein externes Jog-Dial-Gerät zum Navigieren durch das Videomaterial und die Schnittsoftware Adobe Premiere Pro 2.0. Als Betriebssystem kommt Windows Vista Business zum Einsatz.

Der Preis entspricht den hohen Ansprüchen der Kunden und liegt bei rund 3700 Euro. Der Sony Vaio RM1N soll ab sofort erhältlich sein.
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