Berlin will Windows nicht durch Linux & Co. ersetzen
Olaf Reimann, der bei den Berliner Grünen für die IT-Branche zuständig ist, sagte, dass die Stadt mit Open-Source-Software Geld sparen, sich aus einer Abhängigkeit von Microsoft lösen und sogar Arbeitsplätze in kleinen und mittelständigen IT-Unternehmen in der Region schaffen könnte. Er verwies dabei auf eine von der TU Berlin durchgeführte Studie.
Prof. Bernd Lutterbeck hatte festgestellt, dass man die Kosten für den Einsatz von IT-Technologien in den Berliner Behörden um mehr als 50 Prozent senken könnte, wenn man auf freie Software setzen würde. Derzeit betreibt Berlin rund 60.000 Computer und gibt zirka 250 Millionen Euro im Jahr dafür aus.
Der Berliner Senat will statt ausschließlich freie Software zu nutzen, weiter an seinem Konzept einer gemischten Software-Landschaft festhalten und zitiert als Gründe dafür unter anderem ökonomische und Leistungskriterien. Im letzten Jahr hatte die bayerische Landeshauptstadt damit begonnen, einen Großteil ihrer mit Windows und Office ausgestatteten Computer mit Linux und OpenOffice auszustatten.
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