Neuer Festplattenstandard bringt Leistungszuwachs
Die Daten werden bisher in 512-Byte-Blöcken gespeichert. Mit dem neuen Standard soll die Blockgröße auf 4096 Byte erhöht werden. Die Hersteller wollen dadurch die Fehlerrate um das maximal Zehnfache drücken und gleichzeitig einen Leistungsschub erzielen.
Noch in diesem Jahr sollen die ersten Festplatten auf den Markt kommen, die nach dem neuen Standard arbeiten. Bei der IDEMA geht man davon aus, dass bis 2010 alle Hersteller derartige HDDs in ihr Programm aufnehmen werden. Während einer Übergangsphase soll es Laufwerke geben, die beide Blockgrößen unterstützen.
Man hatte seit dem Jahr 2000 an der Spezifikation des neuen Standards gearbeitet. Zunächst galt es jedoch, Probleme mit älterer Software auszuräumen, die nur den 30 Jahre alten 512-Byte-Standard unterstützt. Dies sei mittlerweile erreicht worden, teilte die IDEMA mit. Die meisten Produkte und auch das neue Windows Vista können bereits mit 4096-Byte-Blöcken umgehen.
Neben einer reduzierten Fehlerrate sorgt der neue Standard nach Angaben der Festplatten-Hersteller auch für eine höhere Geschwindigkeit bei der Datenübertragung, weil durch eine Erhöhung der Blockgröße weniger zusätzliche Informationen ausgetauscht werden müssen.
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