Asus: Erster Mini-Desktop mit Snapdragon X2 Elite - zu Mondpreisen
Asus bringt wie erwartet den ersten breit verfügbaren Mini-PC mit Windows 11 auf den Markt, in dem weder Intel noch AMD die Plattform stellen, sondern Qualcomm. Der Asus Ascent QN10 mit ARM-basiertem Snapdragon X2 Elite kostet allerdings enorm viel.
Asus bietet schon seit Jahren diverse derartige Systeme an, doch erst gut ein Jahr nach dem Marktstart der Snapdragon-X2-Serie von Qualcomm kommt jetzt ein ARM-basiertes Modell auf den Markt. Angekündigt wurde der Ascent QN10 zwar schon zur Computex, doch erst jetzt listen erste Händler das System.
Ports gibt es am...
..:ASUS Ascent QN10 reichlich
Beim deutschen Ableger des Schweizer Händlers Digitec wird der Asus QN10 in der einzigen bekannten Konfiguration für schmale 2789 Euro gelistet, während andere deutsche Anbieter das Gerät für rund 2300 Euro in ihren Datenbanken führen. Unabhängig davon, zu welchem Preis das Gerät letztlich in den Handel kommt, dürfte es bei Kosten von weit über 2000 Euro ein absolutes Nischenprodukt bleiben.
Einer der Gründe für den kapitalen Preis für den kleinen Rechner mit ARM-Chip ist die Ausstattung. Unter der Haube steckt hier der Snapdragon X2 Elite in der Variante X2-88-100, also in der bis zu 4,7 Gigahertz schnellen Version mit 12 "Oryon"-Kernen, die mit ganzen 32 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher kombiniert ist. Hinzu kommt auch noch eine PCIe-5.0-basierte NVMe-SSD mit 512 Gigabyte.
Angesichts der enorm gestiegenen Speicherpreise und der jüngst von Qualcomm umgesetzten Preiserhöhungen dürfte Asus allein für den Snapdragon X2 Elite in dieser Variante Hunderte Euro zahlen müssen, schließlich gehört der große Arbeitsspeicher hier zum Paket. Während Asus seine Notebooks durchaus auch in günstigeren Varianten mit 16 GB RAM und kleineren SSDs anbietet, ist dies beim Ascent QN10 schlicht nicht der Fall.
Als Zielgruppe hat man hier vermutlich vor allem Anwender im Visier, die die über 80 TOPS KI-Leistung der NPU des Snapdragon X2 Elite für lokal laufende Sprachmodelle nutzen wollen. Andere Anwender, die das System zum Beispiel für Office-Aufgaben oder alltägliche Aufgaben wie das Browsen im Internet verwenden wollen, dürften mit günstigeren Alternativen deutlich besser bedient sein.
Die Ausstattung von Asus' Kleinstrechner entspricht abgesehen von der ARM-basierten Plattform dem, was man von anderen Mini-PCs kennt. So gibt es drei USB-4-Ports mit DisplayPort-Unterstützung, drei USB-A-Ports mit USB-3.1-Support und einen normalen USB-A-Anschluss, einen HDMI-Ausgang und einen Ethernet-Anschluss. Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 werden ebenfalls unterstützt.
Auffällig ist, dass Asus hier den Anschluss von gleich vier Bildschirmen ermöglicht. Positiv anzumerken ist zudem, dass man auf Wunsch neben der PCIe-5.0-SSD auch noch eine weitere SSD in einem freien PCIe-4.0-fähigen M.2-Slot von voller Länge unterbringen kann. Als Betriebssystem läuft Windows 11 in der Pro-Version.
Siehe auch:
Mini-PC mit dem besten, was Qualcomm zu bieten hat
Mini-PCs sind vor allem wegen ihrer geringen Baugröße für viele Anwender interessant, bieten sie doch die Möglichkeit, einen relativ leistungsfähigen PC, der meist auf Basis von Notebook-Technik daherkommt, im Desktop-Betrieb zu nutzen, ohne große Fertig-Rechner zu erwerben oder ein System selbst bauen zu müssen.Asus bietet schon seit Jahren diverse derartige Systeme an, doch erst gut ein Jahr nach dem Marktstart der Snapdragon-X2-Serie von Qualcomm kommt jetzt ein ARM-basiertes Modell auf den Markt. Angekündigt wurde der Ascent QN10 zwar schon zur Computex, doch erst jetzt listen erste Händler das System.
Ports gibt es am...
..:ASUS Ascent QN10 reichlich
Beim deutschen Ableger des Schweizer Händlers Digitec wird der Asus QN10 in der einzigen bekannten Konfiguration für schmale 2789 Euro gelistet, während andere deutsche Anbieter das Gerät für rund 2300 Euro in ihren Datenbanken führen. Unabhängig davon, zu welchem Preis das Gerät letztlich in den Handel kommt, dürfte es bei Kosten von weit über 2000 Euro ein absolutes Nischenprodukt bleiben.
Einer der Gründe für den kapitalen Preis für den kleinen Rechner mit ARM-Chip ist die Ausstattung. Unter der Haube steckt hier der Snapdragon X2 Elite in der Variante X2-88-100, also in der bis zu 4,7 Gigahertz schnellen Version mit 12 "Oryon"-Kernen, die mit ganzen 32 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher kombiniert ist. Hinzu kommt auch noch eine PCIe-5.0-basierte NVMe-SSD mit 512 Gigabyte.
Angesichts der enorm gestiegenen Speicherpreise und der jüngst von Qualcomm umgesetzten Preiserhöhungen dürfte Asus allein für den Snapdragon X2 Elite in dieser Variante Hunderte Euro zahlen müssen, schließlich gehört der große Arbeitsspeicher hier zum Paket. Während Asus seine Notebooks durchaus auch in günstigeren Varianten mit 16 GB RAM und kleineren SSDs anbietet, ist dies beim Ascent QN10 schlicht nicht der Fall.
Als Zielgruppe hat man hier vermutlich vor allem Anwender im Visier, die die über 80 TOPS KI-Leistung der NPU des Snapdragon X2 Elite für lokal laufende Sprachmodelle nutzen wollen. Andere Anwender, die das System zum Beispiel für Office-Aufgaben oder alltägliche Aufgaben wie das Browsen im Internet verwenden wollen, dürften mit günstigeren Alternativen deutlich besser bedient sein.
Die Ausstattung von Asus' Kleinstrechner entspricht abgesehen von der ARM-basierten Plattform dem, was man von anderen Mini-PCs kennt. So gibt es drei USB-4-Ports mit DisplayPort-Unterstützung, drei USB-A-Ports mit USB-3.1-Support und einen normalen USB-A-Anschluss, einen HDMI-Ausgang und einen Ethernet-Anschluss. Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 werden ebenfalls unterstützt.
Auffällig ist, dass Asus hier den Anschluss von gleich vier Bildschirmen ermöglicht. Positiv anzumerken ist zudem, dass man auf Wunsch neben der PCIe-5.0-SSD auch noch eine weitere SSD in einem freien PCIe-4.0-fähigen M.2-Slot von voller Länge unterbringen kann. Als Betriebssystem läuft Windows 11 in der Pro-Version.
Zusammenfassung
- ASUS bringt mit dem Ascent QN10 einen neuen Mini-PC mit ARM-Chip
- Im Inneren arbeitet der schnelle Snapdragon X2 Elite mit 12 Kernen
- Der Mini-PC ist mit 32 Gigabyte RAM und einer PCIe-5.0-SSD bestückt
- Mit einem Preis von über 2000 Euro bleibt das Gerät ein Nischenprodukt
- Als Zielgruppe stehen Nutzer im Fokus, welche die KI-Leistung brauchen
- Der Rechner unterstützt vier Bildschirme und bietet einen zweiten M.2-Slot
Siehe auch:
- Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 6: Mit zwei Top-CPUs gegen die Krise
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