Europäische Starlink-Alternative soll um hunderte Satelliten wachsen
Der Satellitenbetreiber Eutelsat hat den Luftfahrtkonzern Airbus damit beauftragt, weit über 200 neue Satelliten für den Betrieb auf erdnahen Umlaufbahnen zu produzieren. Damit will man seine Starlink-Alternative OneWeb deutlich erweitern.
Mit der neuen Bestellung ergänzt Eutelsat seine bereits in den Jahren 2024 und 2025 getätigten Aufträge für den Bau von 440 Satelliten durch Airbus um weitere 229 Stück. Airbus wird vermutlich ab dem letzten Quartal 2026 beginnen, die ersten Satelliten aus den vorherigen Aufträgen an Eutelsat zu liefern.
Der zusätzliche Auftrag an Airbus hat ein Volumen von rund einer Milliarde Euro. Eutelsat hatte zuletzt neue Gelder in Höhe von rund fünf Milliarden Euro eingesammelt, um damit die finanzielle Belastung aus der Übernahme des britischen Satellitenbetreibers OneWeb zu stemmen, der unter dem gleichen Namen ein eigenes Netzwerk für Sat-Kommunikation aufgebaut hat.
Zwar hat die zum Firmenimperium von Elon Musk gehörende Firma SpaceX mittlerweile bereits mehr als 11.000 Satelliten auf den Weg gebracht, doch kommt OneWeb mit einer deutlich geringeren Zahl von Satelliten aus. Weil diese in größerer Höhe um die Erde kreisen, kann das Unternehmen mit weniger Satelliten eine weltweite Abdeckung gewährleisten.
Dennoch bleibt der Umfang des Angebots aus Europa natürlich deutlich kleiner. Eutelsat konzentriert sich mit OneWeb deshalb auch in Zukunft darauf, ausschließlich Enterprise-Kunden, große Kommunikationsanbieter und Regierungsbehörden anzusprechen. Starlink von SpaceX bleibt somit auch weiterhin der einzige breit verfügbare Anbieter von Internetzugängen per Satellit für private Kunden.
SpaceX übernimmt mit einiger Wahrscheinlichkeit auch einen Teil der Transportleistungen für Eutelsats neue Satelliten. Einen Teil der neuen OneWeb-Satelliten will man unterdessen mit den Raketen des europäischen Ariane-Programms ins All schießen lassen, wofür Eutelsat nach eigenen Angaben bereits zwei Starts in den Jahren 2027 und 2028 gebucht hat.
Siehe auch:
Eutelsat ordert weitere 229 Satelliten bei Airbus
Eutelsat will seinen Satellitendienst OneWeb innerhalb der nächsten Jahre vergleichsweise stark ausbauen. Das französisch-britische Unternehmen verkündete die Vergabe eines Auftrags für den Bau von 229 zusätzlichen LEO-Satelliten (Low Earth Orbit) an Airbus, die nach und nach für OneWeb ins All gebracht werden sollen.Mit der neuen Bestellung ergänzt Eutelsat seine bereits in den Jahren 2024 und 2025 getätigten Aufträge für den Bau von 440 Satelliten durch Airbus um weitere 229 Stück. Airbus wird vermutlich ab dem letzten Quartal 2026 beginnen, die ersten Satelliten aus den vorherigen Aufträgen an Eutelsat zu liefern.
Der zusätzliche Auftrag an Airbus hat ein Volumen von rund einer Milliarde Euro. Eutelsat hatte zuletzt neue Gelder in Höhe von rund fünf Milliarden Euro eingesammelt, um damit die finanzielle Belastung aus der Übernahme des britischen Satellitenbetreibers OneWeb zu stemmen, der unter dem gleichen Namen ein eigenes Netzwerk für Sat-Kommunikation aufgebaut hat.
Schrittweiser Ausbau bis 2034
OneWeb betreibt aktuell gut 600 Satelliten, wobei man schon im März angekündigt hatte, dass man die Flotte in den kommenden Jahren auf über 1.000 ausbauen will. Die Satelliten aus den Bestellungen bei Airbus während der letzten beiden Jahre sollen deshalb bis 2030 starten. Die Satelliten aus der neuen Order sollen dann bis spätestens 2034 ebenfalls in die Erdumlaufbahn gebracht werden.Zwar hat die zum Firmenimperium von Elon Musk gehörende Firma SpaceX mittlerweile bereits mehr als 11.000 Satelliten auf den Weg gebracht, doch kommt OneWeb mit einer deutlich geringeren Zahl von Satelliten aus. Weil diese in größerer Höhe um die Erde kreisen, kann das Unternehmen mit weniger Satelliten eine weltweite Abdeckung gewährleisten.
Dennoch bleibt der Umfang des Angebots aus Europa natürlich deutlich kleiner. Eutelsat konzentriert sich mit OneWeb deshalb auch in Zukunft darauf, ausschließlich Enterprise-Kunden, große Kommunikationsanbieter und Regierungsbehörden anzusprechen. Starlink von SpaceX bleibt somit auch weiterhin der einzige breit verfügbare Anbieter von Internetzugängen per Satellit für private Kunden.
SpaceX übernimmt mit einiger Wahrscheinlichkeit auch einen Teil der Transportleistungen für Eutelsats neue Satelliten. Einen Teil der neuen OneWeb-Satelliten will man unterdessen mit den Raketen des europäischen Ariane-Programms ins All schießen lassen, wofür Eutelsat nach eigenen Angaben bereits zwei Starts in den Jahren 2027 und 2028 gebucht hat.
Zusammenfassung
- Eutelsat bestellt weitere 229 OneWeb-Satelliten beim Hersteller Airbus
- Der Auftrag hat ein finanzielles Volumen von rund einer Milliarde Euro
- Die neuen Himmelskörper sollen bis spätestens 2034 im All platziert sein
- OneWeb setzt für globale Abdeckung auf eine höhere Umlaufbahn als SpaceX
- Das europäische Angebot richtet sich an Geschäftskunden und Behörden
- Für den Transport werden auch Raketen des Ariane-Programms genutzt
Siehe auch:
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