Windows XP 'Spar-Pakete' nur noch bis Anfang 2009

Windows Vor einigen Tagen sorgte bei vielen Kunden die Nachricht für Besorgnis, dass nur noch bis Anfang 2008 neue PC-Systeme mit einem vorinstallierten Windows XP erhältlich sein werden. Ab diesem Zeitpunkt müssen Microsofts Hardware-Partner ausschließlich das neue Windows Vista verwenden. Wer bisher davon ausging, dass von dieser Regelung auch die vor allem bei deutschen Kunden beliebten System Builder-Versionen betroffen sein werden, liegt allerdings falsch. Nach Angaben von Microsoft werden die Varianten für kleinere PC-Anbieter ein Jahr länger ausgeliefert, als die OEM-Versionen für große Hersteller.

Dies bedeutet, dass der Computer-Laden "um die Ecke" nur noch bis Januar 2009 seine Systeme zu einem günstigen Preis mit Windows XP verkaufen kann. Auch der in Deutschland legale und beliebte eigenständige Vertrieb der System Builder-Versionen ohne Hardware wird dann mit großer Wahrscheinlichkeit ein Ende haben.

Der Verkauf der normalen Endkundenversionen dürfte dessen ungeachtet noch einige Zeit weitergehen. Microsoft will Windows XP noch bis April 2014 mit sicherheitsrelevanten Updates versorgen. Offenbar will man das System jedoch schneller in Rente schicken, als es noch beim Vorgänger Windows 2000 der Fall war, welches noch bis 2005 in System Builder-Ausgaben erhältlich war, obwohl Windows XP schon Ende 2001 auf den Markt kam.
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