Microsoft lässt Ladegerät mit Brennstoffzelle fertigen

Hardware Derzeit arbeiten verschiedene Elektronikhersteller daran, Brennstoffzellen für die Nutzung Laptops, Multimedia-Playern und anderen mobilen Endgeräten zu entwickeln. Microsoft könnte bei der Einführung der Technologie im Endkundenmarkt offenbar zu einem der Vorreiter werden. Der US-Hersteller Medis hat nach eigenen Angaben in der vergangenen Woche damit begonnen, im Auftrag von Microsoft brennstoffzellenbasierte Ladegeräte zu produzieren. Es sei der erste kommerzielle Auftrag für das junge Unternehmen und möglicherweise der erste Produktionsbeginn in großem Maßstab weltweit, so das Unternehmen.

Das von Medis produzierte Gerät soll mit Hilfe einer alkalischen Brennstoffzelle Strom produzieren, der dem Nutzer genau dann zur Verfügung stehen soll, wenn einmal keine Steckdose verfügbar ist. Bisher sind Brennstoffzellen noch nicht klein genug, um in den Endgeräten selbst verbaut zu werden.

Zu welchem Zweck die für Microsoft produzierten Brennstroffzellen-Ladegeräte letztendlich eingesetzt werden sollen, wollte Medis nicht mitteilen. Denkbar wäre unter anderem eine Nutzung als universelles Ladegerät für eine Vielzahl verschiedener Geräte, darunter Handys und Smartphones oder auch Laptops.
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