Integrierte Lösungen ersetzen günstige Grafikkarten
Im letzten Quartal des Jahres 2006 wurden ihren Angaben zufolge weltweit 57,6 Millionen Grafikprozessoren verkauft, wobei nur 21,1 Millionen auf Zusatzkarten verbaut werden. Während der gesamte PC-Markt also weiterhin wächst, stagnieren die Verkäufe von günstigen Grafikkarten bzw. brechen sogar ein.
Die Anbieter von integrierten Grafiklösungen profitieren laut Jon Peddie Research von der gestiegenen Leistungsfähigkeit ihrer Produkte. Wer nicht auf maximale Leistung angewiesen sei, wähle statt einer günstigen Zusatzgrafikkarten mittlerweile lieber die im Chipsatz enthaltenen Lösungen.
Mittlerweile seien die weniger leistungsstarken AddOn-Karten deshalb ins Hintertreffen geraten. Dies führt jedoch auch zu einem Anstieg der Durchschnittspreise von Zusatzgrafikkarten im Allgemeinen, da die Hersteller nun nur noch weniger Umsätze im Niedrigpreissegment erzielen können, der normalerweise für den Löwenanteil ihrer Gewinne sorgt.
Auch der Markt für teurere Grafikkarten stagniert unterdessen weiterhin. Die Hersteller sind also gezwungen, sich nach neuen Einnahmequellen umzusehen. Nvidia und ATI tun dies bereits, wie sich an den geplanten Angeboten im Bereich des High Performance Computing zeigt, bei denen Grafikprozessoren für die Berechnung anderer Daten "missbraucht" werden.
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