Wasserzeichen für den Kampf gegen Pay-TV "Piraten"
Die VTrack genannte Technologie soll eine individuelle Identifizierung in das Videosignal einbetten, die dann zum Aufspüren der Quellen illegal verbreiteter Inhalte genutzt werden soll. Philips bezeichnet sein Konzept als kundenfreundlich, da die Anbieter von Pay-TV-Inhalten so die Option erhalten würden, ohne Bedenken aktuelle und vor allem hochwertige Sendungen auszustrahlen.
VTrack soll vor allem in Set-Top-Boxen zum Einsatz kommen, wie sie zum Beispiel zum Empfang des deutschen Bezahlfernsehens Premiere notwendig sind. "Piraten" will man durch ein höheres Risiko beim großangelegten illegalen Vertrieb urheberrechtlich geschützter Inhalte das Wasser abgraben. Das Wasserzeichen soll sich auch mit viel Aufwand nicht vom eigentlichen Video trennen lassen.
Auch eine Veränderung sei nicht möglich, selbst wenn die Videodaten mehrfach bearbeitet werden. Selbst nach einer Reduzierung der Bildqualität oder Vergrößerungen, Beschneidungen, Komprimierung und Kopien über ein analoges Gerät soll das Wasserzeichen erhalten bleiben und für eine eindeutige Identifizierung der Quelle genutzt werden können.
Mehrere Anbieter von Chipsätzen für Set-Top-Boxen haben bereits ihre Unterstützung für VTrack zugesagt. Das Wasserzeichen lässt sich mit verschiedenen Codecs nutzen. Dabei spielt es keine Rolle ob die Daten in normaler oder HD-Auflösung vorliegen.
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