Handy-Internet mit 5 Gigabit/s erfolgreich getestet

Telefonie Während in Deutschland derzeit bei UMTS-Verbindungen mit HSDPA-Technologie maximale Bandbreiten von 1,8 bzw. 7,2 Megabit pro Sekunde möglich sind, arbeitet man in Japan bereits an der nächsten Generation der Mobilfunktechnik. In einem Feldversuch konnten nun neue Rekordgeschwindigkeiten erreicht werden. NTT DoCoMo, Japans größter Mobilfunkanbieter, teilte kürzlich mit, dass man die maximale Übertragungsrate auf 5 Gigabit pro Sekunde verdoppeln konnte. Bisher betrug das Maximum 2,5 Gbit/s. Bei dem erfolgreichen Test nutzte man ein 100 Mhz breites Freqzenzband und übertrug die Daten auf einen mobilen Empfänger, der sich mit 10 km/h bewegte.

Bisher stehen die Spezifikationen für 4G-Handys noch nicht fest, als Ziel für die Datentransferrate gilt allgemein jedoch rund 1 Gbit/s. Bei NTT DoCoMo geht man jedoch davon aus, dass die Anforderungen auf Dauer weiter steigen, so dass man bereits an einer Steigerung der Übertragungsgeschwindigkeiten arbeitet.

Das Unternehmen will auf der in dieser Woche in Barcelona stattfindenden Messe 3GSM Details zu seinem Experiment bekannt geben. Bis erste Endgeräte auf den Markt kommen, die derartig hohe Transferraten unterstützen und auch ausnutzen können, dürften noch einige Jahre vergehen.
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