Knapp 3 Jahre Haft für Handel mit falschen Lizenzen
Das Bundeskriminalamt hatt den Mann im Juni 2006 verhaftet, weil man ihn verdächtigte, im großen Stil mit gefälschten Lizenzen für verschiedene Microsoft-Produkte gehandelt zu haben. Er gab schließlich vor Gericht zu, über 18500 falsche Lizenzen an andere Händler verkauft zu haben. Das Gericht bezeichnete ihn in seiner Urteilsbegründung als "raffinierten Straftäter".
Zahlreiche Kunden wurden laut Microsoft von dem Mann betrogen, weil ihre "Lizenzen" nicht für die Nutzung der Software gültig sind. Der entstandene Schaden soll sich auf über vier Millionen Euro belaufen. Im November 2006 wurde ein Amerikaner ebenfalls wegen des Vertriebs illegaler Microsoft-Software zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.
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