US-Staaten stimmen Einigung wegen Rootkit-CDs zu
Nun hat sich das Major-Label auch mit vierzig weiteren US-Bundesstaaten geeinigt und auf die Zahlung von insgesamt 4,25 Millionen US-Dollar verständigt. Damit werden die Untersuchungen der zweifelhaften Praxis eingestellt, CDs ohne das Wissen der Kundschaft mit den Kopierschutzsystemen XCP und MediaMax auszustatten.
Sony BMG geriet Ende 2005 in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass sich der auf den CDs des Unternehmens enthaltene Kopierschutzmechanismus XCP ohne eine Information des Käufers auf einem Rechner einnistete, wenn das Medium unter Windows wiedergegeben wurde.
Später stellte man fest, dass sich der Kopierschutz MediaMax auch im System versteckte, wenn man seiner Installation nicht zugestimmt hatte. Eine Version des Schutzmechanismus verursache sogar eine Sicherheitslücke. Sony konnte erst im Mai 2006 eine Sammelklage beilegen, bei der es um die unerwünschte Software ging.
Die Bürger der 40 anderen US-Bundesstaaten können nun wie schon im Fall der Einigung mit Texas und Kalifornien bis zu 175 US-Dollar erhalten. Sony BMG darf in Zukunft nur noch in beschränktem Maße Kopierschutzsysteme mehr auf seinen CDs unterbringen, die in den betroffenen Teilen der USA verkauft werden sollen.
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