Neuer Standard für Laptop-Akkus soll früher kommen

Hardware Vor einiger Zeit mussten diverse Notebook-Hersteller, darunter auch Größen wie Dell, Toshiba und Apple, Rückrufaktionen starten, weil einige Akkus des Zulieferers Sony explosionsartig Feuer fingen. In der Folge formierte sich eine Gruppe von Unternehmen zu einer Vereinigung, um einen neuen Standard für Laptop-Akkus zu entwickeln. Ursprünglich war geplant, die neuen Vorgaben innerhalb von 18 Monaten bis zur Marktreife zu entwickeln. Nun hat sich die sogenannte Portable Battery Working Group (PBWG) entschlossen, die Arbeit an dem neuen Standard zu beschleunigen. Nun sollen bereits in einem Jahr neue Richtlinien für die Akkus mobiler Geräte erarbeitet werden.

Sony drohen unterdessen Kosten in Höhe von mehr als 430 Millionen US-Dollar, die durch den Umtausch der fehlerhaften Akkus bei mehr als 9 Millionen Notebooks der verschiedenen Hersteller entstehen. Die PBWG denkt inzwischen auch über einen Ersatz für die bisher verwendeten Lithium-Ionen-Akkus nach. Unter anderem sind Lithium-Polymer-Akkus im Gespräch, die jedoch kürze Laufzeiten zur Folge hätten.
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