Windows Vista nicht für ältere Nvidia-Mainboards
Am Beispiel des Grafikkarten- und Chipsatzherstellers Nvidia wird nun besonders deutlich, dass nicht alle Besitzer eines relativ aktuell ausgestatteten PCs in der Lage sein werden, das neue Windows auf ihrem System zu installieren. Wie eine Anfrage der Kollegen vom Inquirer bei Nvidia ergab, will man den noch verhältnismässig weit verbreiteten nForce2-Chipsatz nicht mit Windows Vista kompatibel machen.
Nachdem der Versuch, Windows Vista auf einem Mainboard mit einem solchen Chipsatz zu installieren scheiterte, wandte man sich an Nvidia, um festzustellen, ob Treiber für das neue Betriebssystem angeboten werden. Nvidia ließ daraufhin verlauten, dass der nForce2-Chipsatz nicht mit Windows Vista kompatibel sei. Offenbar hat das Unternehmen also nicht vor, entsprechende Treiber zu entwickeln. Mit den Standard-Treiber von Microsoft sind starke Leistungseinbußen zu erwarten.
Der nForce2 bildet noch heute die Basis zahlreicher Systeme mit einem AMD Athlon XP Prozessor. Vor allem unter Overclocking-Freuden war er wegen seiner positiven Eigenschaften beliebt. Mit Windows Vista will Nvidia offenbar seine Unterstützung für das Produkt einstellen. Wer also einen PC auf nForce2-Basis besitzt und Vista in vollem Umfang nutzen will, muss mindestens ein neues Mainboard erwerben.
Update: Besitzer von nForce2-Mainboards können eine Online-Petition unterzeichnen, die sich für die Entwicklung von Treibern für Windows Vista durch Nvidia einsetzt.
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