Vista Home Basic als Werkzeug für Preiserhöhungen?
Der Redmonder Software-Konzern versucht laut Jim Wong, Senior Corporate Vice President bei Acer, auf diese Weise, die Kunden zum Kauf der teureren Versionen für Privatanwender - Vista Home Premium und Vista Ultimate - zu bewegen. Einen Beleg für seine These sieht Wong im Fehlen der Aero-Oberfläche und des Media Center in der Basic-Version.
Wong gab weiterhin zu Protokoll, das die Hersteller von vorkonfigurierten PC-Systemen, auf denen Windows Vista vorinstalliert werden soll, dafür ungefähr 10 Prozent mehr zahlen müssen, als noch beim Vorgänger XP. Die Firmen seien zwar bereit mehr zu bezahlen, doch der Endkunde nicht.
Insgesamt geht Wong davon aus, dass sein Unternehmen ungefähr ein bis zwei Prozent Mehrkosten haben wird. In einer Branche, in der man Gewinnmargen von rund fünf Prozent hat, dürfte dies nicht gerade positiv aufgenommen werden. Microsoft hatte bisher immer angegeben, dass die Preise von Windows Vista auf dem Niveau von Windows XP liegen würden.
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