Siemens richtet Hilfsfonds für BenQ-Mitarbeiter ein

Wirtschaft & Firmen Wie wir bereits berichtet haben, steht die BenQ Mobile GmbH in Deutschland vor dem Aus. Der deutsche Elektronikkonzern Siemens, von welchem BenQ die Handy-Sparte übernommen hat, hat nun Hilfe angekündigt. Als erste Maßnahme hat Siemens-Chef Klaus Kleinfeld die geplante Gehaltserhöhung für die Vorstandsmitglieder abgesagt. Die somit gesparten fünf Millionen Euro sollen zusätzlich in den Hilfsfonds in Höhe von 30 Millionen einfließen, welchen Siemens gestern eingerichtet hat.

Über den extra für BenQ-Mitarbeiter eingerichteten Hilfsfonds sollen unter anderem auch Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter bezahlt werden. Bundesweit sind insgesamt rund 3000 Arbeitsplätze von der Krise um den Handy-Produzenten betroffen. "Wenn BenQ die Mitarbeiter im Regen stehen lässt, wollen wir tatkräftig helfen", so Kleinfeld.

Auch Politik und Wirtschaft wollen die frühere Siemens-Handysparte bei ihrem Überlebenskampf unterstützen. So hat beispielsweise das Bundesland Bayern angekündigt, dem insolventen Unternehmen beim Streit um Patente mit dem taiwanesischen Mutterkonzern BenQ zu unterstützen.

Wie der vorläufige Insolvenzverwalter der BenQ Mobile GmbH mitteilt, soll die Produktion bis Ende dieses Jahres fortgesetzt werden. Sollte man bis dahin allerdings keinen Investor finden, bedeutet dies das Aus für das Unternehmen.

  • Der deutsche Elektronikkonzern Siemens hat einen Hilfsfonds in Höhe von 30 Millionen Euro eingerichtet, um den rund 3000 Arbeitsplätzen bei BenQ Mobile GmbH in Deutschland zu helfen. Siemens-Chef Klaus Kleinfeld hat die geplante Gehaltserhöhung für die Vorstandsmitglieder abgesagt, um somit fünf Millionen Euro in den Fonds einfließen zu lassen. Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter sollen über den Fonds bezahlt werden.
  • Politik und Wirtschaft wollen BenQ ebenfalls bei dem Überlebenskampf unterstützen, wie das Bundesland Bayern, welches dem insolventen Unternehmen beim Streit um Patente mit dem taiwanesischen Mutterkonzern BenQ zur Seite steht.
  • Die Produktion soll bis Ende des Jahres fortgesetzt werden, sollte bis dahin jedoch kein Investor gefunden werden, bedeutet dies das Aus für das Unternehmen.

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