Sony wirft Microsoft Nachahmermentalität vor

Wirtschaft & Firmen Wenn es um die neue Generation der Spielkonsolen geht, sind Sony und Microsoft nicht gut aufeinander zu sprechen. Zwar arbeiten die beiden Firmen in einigen Bereichen sogar zusammen, bei den Konsolen herrscht jedoch eine offensichtliche Abneigung unter den zuständigen Mitarbeitern beider Unternehmen. Nachdem vor Sony vor einigen Wochen auf dem Weg über die Medien von zwei ranghohen Mitarbeitern der europäischen Xbox-Abteilung von Microsoft dafür kritisiert wurde, dass man die PlayStation 3 ab Werk mit einem Blu-ray-Laufwerk ausstattet, schießt der US-Chef von Sony Computer Entertainment nun offenbar zurück.

Kaz Hirai sagte in einem Interview mit dem PlayStation Magazine, dass Microsoft ständig Sonys Innovationen übernehme. Gehe man einen Weg, so folge der Redmonder Software-Riese sofort in die selbe Richtung - sie seien einfach nicht abzuschütteln. Er wünsche sich, dass Microsoft auch einmal eigene Strategien verfolgen würde, sagte Hirai weiter.

Auch in anderen Geschäftsbereichen als dem Konsolenmarkt sei ein solches Verhalten seitens Redmond nachweisbar. Mit Blick auf die Kritik an der Integration eines Blu-ray-Laufwerks bei der PlayStation 3 gab Hirai an, dass man sich dafür entschieden habe, weil die Verwendung eines zusätzlichen Laufwerks für die HD-Wiedergabe nicht im Interesse der Kunden liege.
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