Texas: Internet-Surfer sollen bei Grenzschutz helfen

Internet & Webdienste Rick Perry, der Gouverneur des US-Bundesstaates Texas, will bei der Überwachung der mexikanisch- amerikanischen Grenze auf die Hilfe von Internet-Nutzern setzen. Er will die Bilder der am Grenzstreifen verteilten Kameras live in das weltweite Netz übertragen. Entdeckt ein Surfer verdächtige Personen oder andere auffällige Dinge, kann er direkten Kontakt mit den Grenzschützern aufnehmen und diese auf seine Beobachtungen aufmerksam machen. Die Kameras sollen vor allem an sogenannten "Hot-Spots" und häufig genutzten Routen angebracht werden.

Perry sagte, dass sich die Bürger der USA eine sicherere Grenze Wünschen und sein Bundesstaat dieses Ziel jetzt erreichen will. Die Installation der Kameras wird rund 4,5 Millionen Euro kosten. Die Telefonnummer für die Meldung von illegalen Einreiseversuchen soll kostenlos erreichbar sein, hieß es.
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