Microsofts Internet-Pranger für Software-"Piraten"

Microsoft Nachdem die neu eingeführte Benachrichtigungsfunktion für Nutzer von Windows XP Systemen, die die Echtheitsüberprüfung nicht bestehen, seit heute auch in Deutschland optional über Windows Update heruntergeladen werden kann, geht man bei Microsoft in den USA noch drastischere Wege im Kampf gegen die Verbreitung illegaler Software. Das Unternehmen informierte seine Partner aus Handel und Industrie bisher bereits mit einer eigens eingerichteten Webseite über Möglichkeiten, Firmen und deren Kunden vor dem Erwerb illegaler Software zu "schützen". Nun hat man sich offenbar entschieden, eine Art "Online-Pranger" zu schaffen, bei dem konkrete Angaben zur Identität von Firmen und Personen gemacht werden, die Microsoft des Vertriebs unlizenzierter Software beschuldigt.

Auf dieser Webseite führt das Unternehmen mehr als fünfzig Fälle auf, in denen man Klage gegen Firmen oder Personen eingereicht hat, die illegale Software vertrieben haben sollen. In den meisten Fällen basieren die Klagen auf Nachforschungen von privaten Ermittlern im Auftrag von Microsoft oder Meldungen, die bei der amerikanischen Anti-Piraterie-Hotline der Redmonder eingehen.

Weitere Informationen: Microsoft.com/Piracy
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