UMPC/Origami: VIA CPUs waren Microsofts erste Wahl

Hardware Wie der taiwanesische Branchendienst DigiTimes unter Bezug auf Quellen aus der IT-Industrie berichtet, dachte Microsoft bei der Entwicklung des neuen Formfaktors der Ultra Mobile PCs (Origami Project) zunächst an eine Partnerschaft mit dem CPU-Hersteller VIA Technologies. Da die Hardware-Partner wie Samsung und ASUS stattdessen aber den Prozessor-Riesen Intel favorisierten, habe Microsoft seine Planungen umgestellt. Microsoft bevorzugte VIA, weil die CPUs der Firma bei deutlich günstigeren Preisen, ähnliche Leistungswerte lieferten, wie Intel-Produkte.

Obwohl VIA also eigene UMPCs bzw. Origami-PCs über OEM-Partner auf den Markt bringt, bleibt Intel also auch in diesem Bereich die dominierende Kraft. Laut DigiTimes bevorzugten Microsofts Partner, darunter eben auch Samsung und ASUS den Einsatz von Intel-Prozessoren, weil diese bekannter sind und der Konzern über eine grössere Entwicklungsabteilung verfügt.

Unterdessen häufen sich die Spekulationen um einen möglichen VIA-UMPC von Samsung. Die beiden betroffenen Firmen wollten sich nach Medienangaben allerdings nicht äussern, sondern gaben nur an, derzeit keinen Kontakt zu haben.

Die mit Prozessoren von VIA ausgestatteten Ultra Mobile PCs werden derzeit als günstigere Alternative zu den Geräten mit Intel Celeron M bzw. Pentium M CPUs und sollen in Deutschland im Mai in den Handel kommen.

PS: Dies ist WinFuture News Nr. 25000, darauf ein kleines "Prosit"!
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